Happy Cell Factory Lab: Launch auf der ISCT

Unternehmen2026-05-04

Die Happy Cell Factory Lab (HCF Lab) zur Produktion von Zell- und Gentherapien wird vom 6. bis 9. Mai 2026 erstmals auf der ISCT im Convention Centre Dublin präsentiert.

Automatisierte Prozessentwicklung für Zell‑ und Gentherapien

Harro Höfliger stellt auf der ISCT 2026 am Stand #1810 erstmals die Happy Cell Factory Lab (HCF Lab) vor. Das System ist auf frühe Entwicklungsphasen von Zell‑ und Gentherapien ausgelegt und unterstützt die automatisierte, kontrollierte Prozessentwicklung im Labormaßstab unter produktionsnahen Bedingungen.

Kompakte Expansionseinheit

Die Anlage ist als Single‑Room‑Expansionseinheit konzipiert und verarbeitet jeweils einen Bioreaktor. Sie eignet sich für zentrale Prozessschritte in der Produktion von Zell- und Gentherapien, darunter Aktivierung, Transduktion und Expansion. Gleichzeitig erlaubt das System gezielte manuelle Eingriffe, sodass Prozesse beobachtet, angepasst und schrittweise stabilisiert werden können – eine wichtige Voraussetzung für die spätere Automatisierung und Skalierung.

Ein zentrales Merkmal der HCF Lab ist ihre konstante Prozessumgebung. Der Innenraum bildet die Bedingungen größerer Produktionsanlagen ab. Temperatur und die CO₂‑Versorgung des Bioreaktors sind klar definiert und werden kontinuierlich überwacht.

Einstieg in die modulare Happy-Cell-Factory-Plattform

Als Bestandteil der modularen Happy-Cell-Factory-Plattform stellt die HCF Lab den Einstieg in ein skalierbares Produktionskonzept dar. Die Plattform wurde von Harro Höfliger gemeinsam mit dem Fraunhofer‑Institut für Produktionstechnologie IPT entwickelt und verfolgt einen systematischen Ansatz zur Automatisierung bislang manueller Herstellprozesse. Sie vereint industrielle Automatisierung, biologisches Prozessverständnis und eine ganzheitliche End‑to‑End‑Sicht auf die Produktion – mit Kapazitäten von bis zu 10.000 Batches pro Jahr.